Zeitungspavillon

Viele ältere Lüneburger und Lüneburgerinnen kennen noch Frau Bergmanns Kiosk an der Altenbrückertorstraße. Bis Mitte der 1990er-Jahre stand hier einer der ältesten Kioske Lüneburgs aus den Anfangsjahren des 20.Jahrhunderts.

Im Mai 2007 rettete das Deutsche Salzmuseum dieses kleine Gebäude vor dem Verfall und sicherte ihm vor dem Siedehaus einen neuen Standplatz.

Hölzerne Soleleitung

Rohrleitungen leiteten das Salzwasser (die Sole) vom Solebrunnen in die Siedehäuser, wo es zu Salz verkocht wurde. Noch im 19. Jahrhundert waren diese Leitungen aus Holz. Es gab offene und geschlossene Leitungen. Für die geschlossenen Leitungen wurden Baumstämme mit Löffelbohrern ausgehöhlt. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts stand auf der Neuen Sülze ein „Bohrhaus“, in dem Baumstämme bearbeitet wurden.

Die ausgestellten Leitungen wurden auf dem Salinengelände gefunden. Sie stammen aus dem 19. Jahrhundert. Die Stämme sind aus Eichen- und Fichtenholz.

Pumpgestänge

Ein 1,3 km langes Pumpgestänge führte von 1782 bis 1865 von der Lüneburger Ratswassermühle an der Ilmenau bis zur Saline.

Es war das Werk des Hamburger Baumeisters Ernst Georg Sonnin (1713 – 1794). Seine Idee: Mit der Kraft der Wasserräder sollten die Solepumpen am Solebrunnen der Saline angetrieben werden.

Eine Pendelstange übertrug durch Vor- und Rückbewegungen die Drehungen der Mühlräder auf die Solepumpen. 200 Aufhängungen hielten diese Stange: auf dem Erdboden, an der Stadtmauer und auf den Dächern der Siedehütten.

Sonnin verfolgte eine wirtschaftlichere Salzgewinnung. Der Einsatz der Wasserkraft machte die Arbeiter an den Solepumpen überflüssig.

Ein Teilstück dieses Gestänges wurde vor dem Eselstall in Originalgröße rekonstruiert. Ein kleineres funktionstüchtiges Modell wird in der Dauerausstellung gezeigt.

Hütte zum Schausieden

In einer kleinen Hütte auf dem Salinengelände wird den Besuchern die mittelalterliche Kunst des Salzsiedens anschaulich vorgeführt.

An vier Tagen in der Woche (dienstags bis donnerstags und sonnabends von 10 bis 16 Uhr) empfängt der Salzsieder neugierige Besucher und erklärt ihnen die schwere Arbeit der Salzgewinnung.

Mitmachen und naschen erlaubt!

 

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